Stiftung einer Kapelle
In Urkunden vom März 1358 wird von einer Stiftung, die Kunne, die Witwe Heinrich Kosts, zugunsten einer Kapelle außerhalb der Hauptkirche sowie zum Unterhalt eines Kaplans angewiesen hatte, berichtet.
Zu diesem Zeitpunkt wird die Kapelle schon als gebaut bezeichnet.
Es dürfte sich um die kleine Wehrkirche neben der Hauptkirche St. Marien handeln, die 1724 für die Erteilung von Katechismusunterricht umgebaut wurde und heute unter dem Namen Katechismuskirche bekannt ist.
Quelle
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Kamenz - Cunnersdorf
Hermann Knothe: Urkundenbuch der Städte Kamenz und Löbau (Codex diplomaticus Saxoniae Reihe II, Bd. 7), Nr. 25.
Kühne, Hans-Jochen: 300 Jahre Katechismuskirche Kamenz - 300 Jahre Johann Gottfried Lessings Katechismus in: Sächsische Heimatblätter, 75. Jahg., Heft 2, S. 125 - 128.