Der Kirchturm der Hauptkirche St. Marien wird durch Blitzschlag teilweise zerstört. Bei der Reparatur wird der Turm auf 60 m erhöht. Die Krabat-Sage berichtet vom Flug mit der Kutsche und der Beschädigung des Kamenzer Kirchturms. Werner/Martin S. 50
Schlagwort: Hauptkirche
1657
Der Bautzener Arzt Gregorius Mättig stiftet der Kirche St. Marien einen Kronleuchter aus Dankbarkeit für die freundliche Aufnahme in Kamenz. Mättig hatte in Bautzen durch einen Stadtbrand im Jahr 1634 sein Haus und Vermögen verloren. Gurlitt stellt fest: Gottfried Bönisch: Historische geographisch statistische Topographie oder geschichtliche Beschreibung der Stadt Camenz 1825 Cornelius Gurlitt, Beschreibende Darstellung...weiterlesen
1530
Andreas Dreßler wurde 1530 als Sohn eines Schneiders in Kamenz geboren. Er wirkte bis zu seinem Tod am 7. Dezember 1604 in seiner Vaterstadt und ihrem weiteren Umkreis. So war der Künstler für die Äbtissin Lucia Günther des Klosters St. Marienstern und den dortigen Organisten Nicolaus Glausch tätig, für den Bautzner Domdekan und katholischen Administrator der...weiterlesen
1527
Entgegen dem Willen des Pfarrers Gregor Günther predigt Kaplan Johann Ludwig Ostern 1527 im lutherischen Sinne und spendet der Kirchgemeinde das Abendmahl in beiderlei Gestalt. Ludwig wird daraufhin seines Amtes enthoben und muss die Stadt verlassen. Es dauert noch einige Jahrzehnte, bis sich die Reformation in der Stadt endgültig durchsetzen sollte. Trotz Skepsis und teilweiser...weiterlesen
1406
Die lateinische Inschrift der großen Glocke im Geläut der Kamenzer Hauptkirche, der sog. Lessingglocke von 1729 berichtet, dass sie aus einer Glocke gegossen wurde, die im Jahre 1406 zum heiligen Gebrauch geweiht wurde. Die Lessingglocke fertigte die Glockengießerei Michael Weinhold aus Dresden. lateinischer Text auf der Glocke von 1729
um 1400
Der Taufstein der Hauptkirche in Form eines achteckigen Kelches wurde aus Granit gehauen. Er stammt wohl aus dem 14. Jahrhundert. Cornelius Gurlitt, Beschreibende Darstellung der Bau- und Kunstdenkmäler des Königsreichs Sachsen. Die Städte Kamenz und Pulsnitz, S. 34