Urkunde der Klostergründung

1248

Erste Klostergründung im Spittel

Die Brüder Witego, Bernhard III. und Bernhard IV. im Verein mit ihrer Mutter und ihren Schwestern errichten das Kloster St. Marienstern vor der Stadt, im heutigen Ortsteil Spittel. Damit erfüllen sie das Vermächtnis ihres Vaters Bernhard II.
Die Gründungsurkunde stammt vom 13. Oktober 1248.

Heinrich Knothe führt in seinem Beitrag Die Geschichte der Herren von Kamenz in: Neues Lausitzisches Magazin, Band 43, 1866, S.83 ff. folgendes an:

Der Name Spittel ist urkundlich erstmals 1471 erwähnt. Zuvor, im Jahr 1348, wurde es als Hospitale nostrum des Kloster St. Marienstern bezeichnet. Und tatsächlich, die 106 ha große Gewanneflur des Dorfes entspricht der Ausstattung des Klosters durch ihre Stifter, die Familie der Herren von Kamenz.

Quelle

Urkunde: Archiv Kloster St. Marienstern

Hermann Knothe: Urkundenbuch der Städte Kamenz und Löbau (Codex diplomaticus Saxoniae Reihe II, Bd. 7), Nr. 4.

Hermann Knothe: Urkundliche Geschichte des Jungfrauenklostern Marienstern. Dresden 1871, S. 16

Bauer, Markus: Die zwei Gründungen des Klosters St. Marienstern. In; 750 Jahre Kloster St. Marienstern,1998, S.65-86

Hans-Jochen Kühne: Mit viel Liebe erneuert - Die Kirchen von Kamenz. In: Sächsische Heimatblätter, 57. Jahrgang, Heft 3/2011, Seite 208 – 215.

Standort

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