Auch wenn Kamenz von direkten Kampfhandlungen und kriegerischen Zerstörungen durch all die Jahrhunderte weitgehend verschont blieb, hinterließen Truppendurchzüge und Einquartierungen ihre Spuren. So kam es 1633 zu Plünderungen und Brandschatzung durch die Schweden auf dem Marsch nach Bautzen. Sechs Jahre später erpresste der schwedische General Torstensson von den Bürgern 10.000 Taler. Deshalb musste der Rat...weiterlesen
Schlagwort: Dreißigjähriger Krieg
1621
Nicht zuletzt durch die Aufwertung als Austragungsort eines Landtags, vor allem aber durch die Not des Dreißigjährigen Krieges, begann Kamenz 1622 eigene Münzen zu prägen, die als Kamenzer Dreier und Pfennige in die Geschichte eingingen. Es handelte sich um Kupfermünzen. Die Dreier haben auf der einen Seite das Wappen der Herren von Kamenz, den Adlerflügel...weiterlesen
1621
Für Juli 1621 berief der Sächsischen Kurfürst Johann Georg I. einen Landtag nach Kamenz. Erstmals nahmen die Oberlausitzer Stände daran teil, da sich die Oberlausitz nunmehr unter sächsischer Pfandherrschaft befand. Man zog dem Kurfürsten entgegen, überreichte ihm die Stadtschlüssel und geleitete ihn unter dem Geläut der Glocken in die Stadt. Der Landtag begann am 13....weiterlesen
1620
Im August 1620 versammelte der Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen das sächsische Heer vor Stolpen, um in die Oberlausitz einzurücken. Er fordert die Sechsstädte auf, sich zu unterwerfen. Erstes Angriffsziel sollte Kamenz sein. Die Stadt schickte jedoch eine Vertretung zum Kurfürsten und unterwarf sich ihm. Daraufhin zog Johann Georg weiter Richtung Bautzen, das allerdings...weiterlesen