Der Unmut der Kamenzer über den Bau des Franziskanerklosters hatte sich zehn Jahre später längst gelegt, zumal König Wladislaw ihnen die Ankunft der Mönche versüßt hatte, indem er ihnen jeden Donnerstag einen „freien Fleisch und Keulenmarkt“ gewährte. Markttage mit ihren Gebühren, Abgaben und Zöllen der Händler füllten das Stadtsäckel ganz erheblich. Noch heute finden an...weiterlesen
Schlagwort: Markt
1498
König Wladislaus erteilt der Stadt am 26. August 1498 einen achttägigen Jahrmarkt zu ihrem besseren "Aufnehmen" des Franziskanerkloster. Die ablehnende Haltung des Rates soll zum einen darin begründet gewesen sein, dass die Kamenzer Franziskaner nicht aus der sächsischen Ordensprovinz stammten und zudem der Observanz angehörten. Urkunden: Jahrmarkt Jahrmarkt_1
1465
Der Streit zwischen dem Stadtrat und Bürgermeister Michel Theuerkauf, der seit 1449 aller vier Jahre alternierend im Amt war, führte 1465 zu Unruhen. Aus der Haberkornschen Chronik geht hervor, dass sich der Rat in zwei Fraktionen spaltete, auf der einen Seite der Stadtschreiber Andreas Tamsdorff mit seinen Anhängern und auf der anderen Seite der Bürgermeister....weiterlesen